Domain- und Serverhosting

 

Kündigung deiner Domain oder deines Servers

Ob du deinen Blog oder deine eigene Homepage veröffentlichen willst, die Erstellung einer eigenen Domainadresse ist sinnvoll. Denn so kannst du dir deinen Wunschnamen als Internetadresse sichern.

 

Doch wenn du den Blog oder die Homepage aufgibst oder zu einem anderen Provider wechselst, wirst du deinem bisherigen Anbieter kündigen. Dabei kann Kuendigen.at dich unterstützen.

Genug von deiner Domain? Wir helfen bei der Kündigung

 

Um bei deinem Anbieter deine Domain oder deinen Hosting-Vertrag zu kündigen, ist es wichtig, dass du als erstes in Erfahrung bringst, welche Kündigungsfrist du hast. Diese kann sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden und hängt oft auch von der Laufzeit deines Vertrages ab. Am ehesten findest du die Kündigungsfrist in den AGBs in deinem Vertrag. Solltest du diesen im Moment nicht zur Hand haben, kannst du auch online auf der Anbieter-Homepage nach einer Onlineversion der AGBs schauen. Nun kannst du mithilfe des Tages wann du deinen Vertrag abgeschlossen hast, errechnen bis wann du kündigen solltest.

Als nächstes geht es darum ein Kündigungsschreiben zu erstellen. Dieses ist relativ frei gestaltbar. Es kann so lang oder kurz sein wie du willst. Es könnte auch nur aus einem Satz bestehen in dem du klar sagst, dass du kündigen willst. Das was zählt ist, dass so ein Satz da steht. Es ist aber dir überlassen, ob du einen genauen Tag angibst, wann die Kündigung wirksam werden soll.

Je nachdem für welche Variante du dich entscheidest, könntest du schreiben: Hiermit kündige ich mein Domain-Vertrag zum 31.12.2016 (Datum, wann Kündigung wirksam werden soll). Oder: Mit diesem Schreiben kündige ich mein Serverhosting-Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt/mit sofortiger Wirkung. Was du auch noch ins Kündigungsschreiben aufnehmen solltest, ist die Angabe deines Domainnamens. Hast du mehrere, so liste alle auf die du kündigen willst.

Beachte auf jeden Fall, dass die Kündigung deiner Domain nicht automatisch die Kündigung deines Vertrages beinhaltet. Selbst, wenn du alle Domains kündigst, bleibt dein Vertrag bestehen. Daher stelle in deinem Kündigungsschreiben auf jeden Fall klar, dass du beides kündigen willst.
Solltest du hingegen nur einen einzelnen Domainnamen kündigen wollen, kannst du dies meist in deinem Kundenkonto ändern ohne gleich den ganzen Vertrag kündigen zu müssen. Auch ins Kündigungsschreiben muss die Angabe, ob du die Domain löschen willst oder zu einem anderen Provider wechselst. Je nachdem wird der Domainname nämlich gelöscht.

Wenn du regelmäßig einen Beitrag für die Nutzung der Domain zahlst, dann kannst du in deinem Kündigungsschreiben die Einzugsermächtigung widerrufen und um die Löschung deiner Bankdaten bitten. Um die Kündigung dir zuordnen zu können, solltest du zusätzlich noch deinen Namen, vollständige Adresse und z.B. Emailadresse oder Kundennummer angeben.

Hast du das Kündigungsschreiben fertig erstellt, musst du nur noch überlegen, wie du deine Kündigung verschickst. Bei manchen Anbietern kannst du dies online machen, jedoch musst du die Kündigung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes telefonisch bestätigen. So kann der Anbieter dich telefonisch versuchen von der Kündigung abzubringen oder solltest du die Frist versäumen, bleibt der Vertrag bestehen. Aus diesem Grund ist diese Variante eher nicht zu empfehlen.

 

Am besten ist es, wenn du deine Kündigung per Einschreiben oder Fax versendest. Denn obwohl du um eine Kündigungsbestätigung bitten kannst, erhältst du nicht von jedem Anbieter eine. Sollte es nun sein, dass der Anbieter deine Kündigung nicht erhält, kannst du mithilfe des Sendenachweises bei Einschreiben und Fax nachweisen, dass bzw. wann du gekündigt hast. Beachte aber, dass deine Kündigung am letzten Tag der Kündigungsfrist dem entsprechenden Anbieter vorliegen muss und nicht dann erst abgeschickt wird.

Wie bei allen Kündigungen gibt es auch beim Domain-Vertrag ein Sonderkündigungsrecht. Dieses gilt allerdings nur bei einem wichtigen Grund. Meist betrifft dies eine Preiserhöhung, welche dir aber mitgeteilt werden muss. In der Mitteilung der Preiserhöhung wirst du darauf hingewiesen, dass du sie akzeptieren kannst oder aber du kannst innerhalb einer bestimmten Frist widersprechen und so kündigen. Welche anderen Gründe es für die Sonderkündigung gibt, kannst du in den AGBs des jeweiligen Anbieters nachlesen. Dort steht in der Regel auch innerhalb welchem Zeitraum die Sonderkündigung eingehen muss.